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Beim ersten Mal da tut's noch weh!

Wilhelm Scherz (Karpatenwilli), 1996

Gegen 9:00 Uhr sassen wir bereits mit George im Auto und befanden uns auf Fahrt in Richtung Apuseni-Region. Kurz hinter Turda erreichten wir das malerische Aries-Tal. Im letzten Winter hatte es hier infolge von starkem Tauwetter und zusätzlichen Niederschlägen ein Hochwasser gegeben. In den Bäumen hingen mitunter noch in 2 Meter Höhe Reste von mitgespülten Bruchholz und Müll hiesiger Zivilisation. Auch an den Häusern im Tal sah man mitunter über Fensterhöhe die Grenzstreifen der Wasserflut. Unglaublich. Die Strasse hier hatte dabei viel Schaden genommen, so dass George mit unserem schweren Gepäck doch sehr vorsichtigfahren musste. Wir kamen mit Müh und Not bis kurz vor Scárisoara. Hier waren die Strassenschäden dann doch so gross, dass wir uns entschieden, von nun an zu Fuss die Reise fort zu setzen. Wir waren ja eh nicht mehr weit von Gârda de Sus entfernt. Der Abschied von George fiel uns sehr schwer.

Von nun an hiess es, sich den Realitäten des Bergwanderns zu stellen. Wir liefen zunächst auf der Strasse weiter bis Gârda de Sus. Oh ja, da merkte ich meinen zwei Freunden dann doch schon ein wenig die Anstrengung an. Aber wir hatten ja noch zwei Trümpfe in der Hand. Das war zum einen die wunderbare Schluchtenlandschaft, die ab Gârda de Sus folgte und die darin befindliche Höhle "Pestera Poarta lui Ionel". Dort angekommen, legten wir die schweren Rucksäcke im Höhleneingang ab. Das grosse Höhlenportal ist schon recht imposant und schön anzuschauen. Für Christian und Frank war es die erste Höhle in Rumänien überhaupt. Wir gingen es langsam an und genossen die Begehung ausgiebig.

Schliesslich hiess es wieder "Gepäck über" und es ging weiter die Forststrasse bergauf. Mein eigentliches Ziel für den heutigen Tag waren ja noch meine Freunde bei Pestera Scárisoara. Christian und Frank hingen waren aber doch ziemlich geschafft und so entschieden wir uns an dem ersten Forsthaus Station zu machen. Erst wollten wir hier zelten. Aber nach einer Kurzinspektion des Forsthauses stellten wir fest, dass das Obergeschoss, erreichbar über eine Aussentreppe, offen war. Zwei Räume mit Stahlbetten darin, luden uns regelrecht ein zum Verbleiben. Nun hiess es erst einmal: Kaffeezeit und Schokolade.

Zum Abend machten wir draussen ein Lagerfeuer und kochten auch dort. Das eine und andere Foto zum ewigen Gedenken wurde da geschossen und erst nach dem Urlaub, nach der Beschauung eben dieser Bilder, da erkannte ich den wahren Erschöpfungszustand von Christian und Frank :-). Darum wird dieses Foto auch nie veröffentlicht werden! Nun ja, beim ersten Mal da tut´s noch weh :-))) ! Dennoch, als wir da so am Feuer machen waren und die Arbeit so ganz ohne Absprache beinahe roboterhaft zwischen uns ablief, da kam mir doch der heimliche Vergleich von den "Drei Damen vom Grill", in deren Fernsehserien ja auch immer alles so gut Hand in Hand ablief. Und meine Vermutung sollte sich auch in den folgenden Tagen immer und immer wieder bestätigen!


Die ganze Story finden Sie hier
Die Bilder zur Story finden Sie hier


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