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Berichte Bericht 3/1

Nix für Weicheier! (Teil 2)

Aber Transsilvanien ist nicht nur Draculas Heimat, sondern auch Zigeunerland. In Avrig, unserer nächsten Station, werden wir von neugierigen Zigeuneraugen beobachtet. Wir befinden uns nun am Fuße der Karpaten und müssen uns unserer eigentlichen Aufgabe widmen, dem Floßbau. Wir verwenden hierzu ausrangierte Telegrafenmasten, die zunächst in´s Wasser gerollt und dann mit schweren Ankereisen verschraubt werden. Und dann kann es beginnen, unser eigentliches Floßabenteuer.

Auf dem Lagerfeuer steht ein große Topf, aus dem der morgendliche schwarze Kaffee gelöffelt wird, in der Glut schmoren noch einige Würstchen von gestern Abend. Während wir die Zelte und Rucksäcke in den blauen Trabbi verstauen, legen Vasile und seine Männer letzte Hand an der "Vaseline" an, wie wir unser Floß gestern abend standesgemäß getauft haben.

Dann heißt es auch schon "Leinen los", es geht auf große Fahrt, den Olt hinab, quer durch die Karpaten. Stunde um Stunde gleiten wir durch diese malerische und wilde Landschaft auf die Karpaten zu. Störche nisten in den Bäumen am Flussufer, bunte Eisvögel flitzen dicht über die Wasseroberfläche. Der Fluss fließt mal schnell, dann wieder langsamer dahin. Auf den Sandbänken am Ufer stehen Angler und warten auf den großen Fang. Dann die ersten Stromschnellen, eine Untiefe und – rums! – die "Vaseline" steckt zum ersten Mal fest. Nun heißt es runter von Bord und schieben. Mit langen Stangen versuchen wir unser Gefährt wieder frei zu bekommen. Kein leichtes Unterfangen, denn die Strömung ist stark und unser Floß wiegt über fünf Tonnen. Deshalb ist besondere Vorsicht geboten, denn wenn sich die "Vaseline" mit einem Ruck von dem Felsen befreit, dann ist so ein Gewicht nicht mehr zu halten und wehe dem, der dann vorne vor dem Floß steht. Das Ende des Siebenbürgischen Hochlandes ist nun fast erreicht und als hinter einer Biegung vor uns die Karpatengipfel auftauchen, gibt Vasile das Zeichen zum Anlegen. Unser Lagerplatz ist erreicht, eine malerische Wiese oberhalb des Flusses. Nachdem wir das Floß entladen haben, werden die Zelte aufgebaut, das Lagerfeuer entzündet, dann holt Gabi seine Klampfe hervor und stimmt rumänische Volkslieder an, die von der Liebe, schönen Mädchen und mutigen Flößern handeln. Lagerfeuerromantik mitten in Rumänien – und über uns glitzern die Sterne.


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Karl Schoderer
Einziger
Kanu-
Führer für
Rumänien.
Herausgegeben vom dt. Kanuverband, München
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