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Reiseberichte Bericht8 Tag 6
Mario, Holger, Peter, Matthias und Kerstin auf ihrer Wanderung im Cindrel-Gebirge, Mai 2003
1. Juni 2003 (6. und leider auch schon der letzte Tag)

Heute sind wir etwas später aufgestanden :O), denn die Bärenjagd letzte Nacht bewirkte leichte Nachwehen im Kopfbereich. Zum Waschen ging es wieder an die Quelle und auf der Wiese vor der Cabana frühstückten wir ausgiebig in der schönsten Morgensonne.

Die Schulklassen erhielten währenddessen ihre Einweisungen für den Tag und verließen uns. Kurze Zeit später verabschiedeten auch wir uns und gingen Richtung Sibiel. Ein idyllisches kleines Dorf, wo wir auch Mario wieder treffen wollten.

Der Weg war anfangs sehr schön, durch Wald und über Wiesen, wie im Märchen. Doch dann war die Weg-Markierung weg und es hieß improvisieren. Aber clevere Pfadfinder wie wir es sind, hatten wir bald die Markierung wieder entdeckt, auch wenn da sehr viel Phantasie dazu gehörte. Dann begann ein sehr steiler langer Abstieg, über einen Weg der von der Schneeschmelze im Frühjahr fast 2 m tief ausgewaschen war.

Am Ortseingang von Sibiel trafen wir dann auch voller Freude Mario wieder. Und im ersten Dorfladen am Platz wurde auch gleich gemeinsam ein Bier verhaftet. Dann ging es weiter zum Hof von Daniela (eine gute Freundin von Iuliana, wo wir letztes Jahr auch schon gewesen sind). Das war eine Freude und es gab endlich wieder richtige Duschen... die reinste Pflege-Orgie!
Während wir auf das Essen warteten, das Daniela für uns vorbereitete, machten wir einen kleinen Rundgang durchs das Dorf und kamen an einem gar seltsamen kleinen Haus vorbei. Draußen stand ein Pferdefuhrwerk, daneben saßen alte Leutchen und grinsten und von drinnen kamen lustige Gerüche... es genügte auch nur ein interessierter Blick von uns und schon wurden wir hereingebeten. Und siehe da... es war die Dorfdestille!!! Wo alle Bauern feste Termine bekamen und dann ihren gesamten Jahresvorrat an Tuica brannten (ca. 400 Liter).

In dem kleinen Bauernhaus standen überall riesige 100 Liter Plastikfässer mit einer klaren Flüssigkeit und bevor wir uns versahen nahm der Bauer ein paar bunte Plastikbecher (sahen aus wie abgelegte Zahnputzbecher :O) vom Regal und schöpfte aus dem Vollen. Hmmm... das war ein Genuss, doch die Wirkung ließ auch nicht lange auf sich warten und bevor wir noch einen Tuica-Eimer bekamen machten wir uns schnell aus dem Staub. Außer Mario, der hatte die Kurve nicht gekratzt und musste noch einen Zweiten trinken, was dann auch bedeute, dass er nach dem Essen ins Bettchen musste, wegen Systemausfall :O). Aber später ging es dann wieder besser :O)

In der Zwischenzeit machten wir uns auf den Weg zum Dorfanger, wo sich am Sonntagnachmittag das Volk im besten Sonnstagsrock traf. Sehr lustig, so im kleinen Biergarten zu sitzen, zwischen alten lamentierenden Schäfern und das Dorfleben zu beobachten. Das ging dann auch mehrere Stunden so... denn wo bekommt so etwas heute noch geboten und schließlich schmeckten die Bierchen auch gut.

Doch plötzlich tauchten zwischen den alten Bauern auch zwei junge Mädels auf... oh wie die Augen leuchteten. Peter wurde sogleich Carmen als heiratswilliges Frauenzimmer angepriesen. Und vom Bierdunst umnebelt, wurden auch sofort Adressen getauscht. Deshalb kam Peter dann auch später zum Abendessen und war ganz seelig. Nach einem weiteren üppigen Essen und einigen Gläschen Tuica und selbstgemachtem Wein mussten wir dann doch ins Bettchen und schlafen.

Am nächsten Morgen konnte Peter sich leider nicht mehr an seine kurze Romanze mit Carmen erinnern... doch er hat ja gute Freunde, die ihm fast jedes Detail der Begebenheit erzählen konnten :O).

Dann ging es schnurrstracks zum Bahnhof und mit dem Zug zurück nach Sibiu zu Iuliana. Und so ging unsere lustige Wandertour durch die gar so gefährlichen Karpaten zu Ende und wir machen es wieder!!! VERSPROCHEN!




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