Siebenbürgen gehörte im Laufe seiner Geschichte unterschiedlichen Staaten an: in der Antike dem Daker-, dann dem Römischen Reich, im Mittelalter dem Königreich Ungarn, in der Neuzeit der Habsburger Monarchie und seit 1918 Rumänien.
Eines der hier ansässigen Völker sind die "Siebenbürger Sachsen", die vor ca. 850 Jahren ins Land gerufen, einen vom ungarischen König verbrieften Staat im ungarischen Staat schufen. Sie trugen maßgeblich zur Entwicklung Transsilvaniens bei. Viele der heutigen Städte und Dörfer wurden von den "Sachsen" erbaut. Dabei ist die Bezeichnung "Sachsen" irreführend, da die Siedler nicht ausschließlich aus Sachsen stammten.
Lebten 1930 noch ca. 250.000 von ihnen in Rumänien, so sind es heute nur noch etwa 20.000, da die meisten während der kommunistischen Diktatur nach Deutschland aussiedelten.