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Land & Leute Minderheiten

Lustig ist das Zigeunerleben:

Die mitteleuropäischen Siti betrachten das Wort Zigeuner als diskriminierend. Ähnlich sehen es auch die osteueropäischen Roma, obwohl sich einige von ihnen selbst als Zigeuner bezeichnen. Nahezu drei Millionen leben in Rumänien. Sie sind die größte Bevölkerungsminderheit.
Die ersten, aus Indien kommenden Einwanderer tauchten bereits im 15. Jh. im Gebiet des heutigen Rumäniens auf. Das Wandervolk wurde von der einheimischen Bevölkerung durch die Jahrhunderte hinweg diskriminiert.

1941/42 ließ der Diktator und Hitler-Verbündete Antonescu Tausende von Roma deportieren und ermorden. Auch das kommunistische Nachkriegsregime diskriminierte die Roma. Sie mußten am Rande der Ortschaften siedeln und traten so kaum ins Erscheinungsbild.
Zwar haben die Roma heute einen eigenen Sitz im Parlament und bewegen sich ungezwungener im Land, das Zusammenleben ist aber nach wie vor nicht frei von Problemen.

In der Regel leben die Zigeuner von Gelegenheitsarbeiten als Tagelöhner in der Landwirtschaft oder im Straßenbau. Im Sommer sieht man viele Romafamilien, die am Straßenrand Pilze oder Beeren anbieten, die sie im Wald gepflückt haben. Auch mit Korbflechten oder Besen binden bringen sich manche Familien durch. Und noch etwas fällt dem Reisenden in Rumänien auf: die oftmals wunderschönen und schon von weitem silbern glänzenden und kunstvoll verzierten Metalldächer vieler Häuser. Auch dies ein wirklich spezialisiertes Handwerk, welches zumeist den Zigeunern vorbehalten bleibt. Meist reicht der Lohn aber höchstens, um die allernötigsten Nahrungsmittel zu kaufen. Selbst für Arztrechnungen oder Medikamente fehlt das Geld.

Die Rumänen können bis heute nicht verstehen, wenn deutsche oder österreichische Hilfsorganisationen sich der Zigeuner annehmen. Jahrhundertealte Vorurteile vieler Rumänen führen dazu, daß Angehörige dieser Volksgruppe noch immer zu Sündenböcken für Frustrationen gemacht werden, der Hintergründe Armut und auch mangelnde Toleranz sein mögen.

Immer wieder kommt es in rumänischen Dörfern zu Pogromen gegen Roma, vor denen die Behörden die Augen verschließen. Statistiken belegen, daß Roma, entgegen der landläufigen Meinung, nicht häufiger kriminell werden als Angehörige anderer Nationen.

Die Ungarn

Die nächstgrößere Minderheit stellen die Ungarn dar. Sie haben in den letzten Jahren ein gewisses Maß an Autonomie erreicht. Ungarn möchte den in Rumänien lebenden Landsleuten eine ungarische Identitätskarte ausstellen, was sie bei EU-Beitritt Ungarns quasi zu EU-Bürgern machen würde. Damit sind wiederum die Rumänen ganz und gar nicht einverstanden.

Die Sachsen

Nur noch eine Handvoll Deutscher ist nach Sturz der kommunistischen Regierung in Rumänien verblieben. Meist sind es alte Menschen. Zur Zeit Ceausescu wurden viele Deutsche von der BRD "freigekauft".

Daneben gibt es noch kleinere Gruppen von Ukrainern, Serben, Slowaken, Türken, Russen, Kroaten, Tartaren, Tschechen, Griechen, Juden, Armenier, Polen, Albanier und Bulgaren.

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Politik und Wirtschaft, der Interesse und Verständnis für die Entwicklung in Rumänien weckt.
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