Die Deutschen waren schon immer hervorragende Baumeister. Die meisten der sehenswerten Städte Transsilvaniens stammen aus der Zeit der Besiedlung durch die "Sachsen". Auch wenn die Stadtränder oft mit Industrie und Plattenbauten abschrecken, im Zentrum ist vielfach der historische Kern nahezu unverändert erhalten geblieben.
Brasov (Kronstadt) - am Fuße der Karpaten
Die größte Stadt in Transsilvanien befindet sich eindeutig im Aufschwung. Durch die herausragende Lage am Fuße der Karpaten entwickelt sich Brasov zum touristischen Zentrum Siebenbürgens.
Cluj-Napoca (Klausenburg) - die Hauptstadt Transsilvaniens
Cluj ist die bedeutendste Stadt der ungarischen Minderheit in Rumänien und wird auch als Hauptstadt Transsilvaniens angesehen. Im Zentrum pulsiert das Leben, hauptsächlich junge Menschen. Hier merkt man, dass Cluj eine Universitätsstadt ist.
Sibiu (Hermannstadt) - einst Hochburg der Sachsen
Sibiu hatte einst den größten Anteil der deutschsprachigen Bevölkerung Siebenbürgens. Diese Vergangenheit wird in Sibiu stets gegenwärtig. Häuser, Türme, Gassen, Hinterhöfe und Plätze erinnern an die Architektur alter deutscher Städte.
Sighisoara (Schäßburg) - das Nürnberg Siebenbürgens
Die Stadt ist eine der am besten erhaltenen mittelalterlichen Städt Europas. Das historische Zentrum wurde in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Sehenswert: der Stundturm (14. Jh.), das Haus Vlad Dracul, von dem man annimmt, hier sei Vlad Tepes (das Vorbild für die Figur Draculas) geboren, die Schülertreppe von 1642 sowie der Bergfriedhof.