Cluj-Napoca (Klausenburg) - die Hauptstadt Transsilvaniens
Eine pulsierende Stadt. Zumindest im Zentrum. Wenn man sciherst einmal durch die Plattenbau-Tristesse der Vorstädte gekämpft hat, wird es urban. Man spürt das typische Ambiente einer Universitätsstadt. Vor allem aber ist Cluj (328.000 Ew.) die Stadt der ungarischen Minderheit in Rumänien. Hier war das erste Zentrum des ungarisch verwalteten Siebenbürgens.
Kolozsvar - so der ungarische Name für Cluj-Napoca ist ein guter Ausgangspunkt für Unternehmungen in den Apuseni-Bergen sowie für Ausflüge in die Maramures im Nordwesten Transsilvaniens.
Trotz einer Bauzeit von fast 200 Jahren blieb die gotische Michaelskirche (Kathedrale Sf. Mihail) unvollendet. Ursprünglich waren zwei Türme geplant.
Besonders wertvolle Inneneinrichtung mit vielen Kunstwerken, wie die Brüstung mit den Bildnissen der Evangelisten und Kirchenväter. Vor dem Südportal das überdimensionale Reiterstandbild von Ungarns König Matthias Corvinus.
Andere erwähnenswerte Bauten in Klausenburg: die Calvariakirche (1222), die Reformierte Kirche (1486), die Orthodoxe Kathedrale (1921 - 1933)
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Mit ca. 14 ha ist der Botanische Garten von Cluj-Napoca einer der größten Südosteuropas. Angeschlossenes Botanisches Museum