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Aktivreisen Reise 403 Reiseablauf
Goldgräber, Klammen und Höhlen in den Apuseni-Bergen
1. Tag:
Ankunft in Sibiu/Hermannstadt. Treffen mit der deutschsprachigen Reisebegleitung im Stadtzentrum. Am späten Nachmittag fahren wir über Alba Iulia durch das Ampoi Tal in die Region Bucium im Apuseni Gebirge.  Einführung und Details für den Ablauf der nächsten Tage während des Abendessens. Zimmerbezug für 6 Nächte in rustikalem Gästehaus.
A

2. Tag:
Zunächst wollen wir das Dorf Bucium und die Umgebung erkunden. Die Gemeinde besteht aus 6 Streudörfern, deren Bewohner wie seit Jahrhunderten überwiegend vom Goldbergbau und der Landwirtschaft leben. Wir lernen ihre Traditionen kennen (Käse, Hirten, Goldsuche), erfahren mehr über die lange Geschichte der Region (Goldabbau schon seit über 4.000 Jahren) und das heutige - entbehrungsreiche - Leben. Wanderung zum Naturdenkmal "Poiana Narciselor" im Negrileasa Tal, ein Hang wo im Frühjahr wilde Narzissen in großer Zahl blühen und man häufig die Wanderschäfer mit ihren Schafherden antrifft (Transhumanz).
F/M/A

3. Tag:
Bei einer Tageswanderung (ca. 6 Std. / keine großen Höhen-Unterschiede) wollen wir das Naturdenkmal "Detunata" erkunden. Nach dem Picknick-Mittagessen erreichen wir die Basaltsäulen von Detunata, ein in Europa einzigartiges geologisches Phänomen mit reicher Tierwelt. Rückwanderung bis im Dorf, das letzte Stück Weg legen wir im Pferdewagen zurück. Abendessen bei einer Almhütte mit einer Familie aus dem Dorf.
F/M/A

4. Tag:

Nach dem Frühstück geht es über Abrud und Campeni nach Lupsa. Hier besichtigen wir ein kleines Museum über die Lebensweise der heimischen Bevölkerung im Aries-Tal. Nach einer Mittagspause Wanderung bei der Huda lui Papara Höhle und Vanatarele Ponorului.
F/M/A


5. Tag:
Mit dem Kleinbus fahren wir nach Rosia Montana (Alburnus Maior), eine der ältesten Ortschaften Rumäniens, wo schon die Daker und Römer nach Gold gegraben haben. Besichtigung des Dorfes mit seinem multikulturellen Erbe (Kirchen von 9 verschiedenen Religionen) und archäologischen Funden aus der Römerzeit. Projektvorstellung "SOS Rosia Montana". Besichtigung des Goldgräber-Museums auf der sogenannten Goldroute. Abends Rückfahrt nach Bucium (ca. 4 - 5 Std. Wanderung im/um das Dorf).
F/M/A

6. Tag:
Fahrt nach Garda, Ausgangspunkt für die heutige Wanderung (ca. 6 - 7 Std., mittelschwierig, Höhen-Unterschiede bis zu 800 m): Wir besichtigen die Scarisoara Eishöhle. Dieses Naturdenkmal stellt die größte Eishöhle Rumäniens und die zweitgrößte Europas dar. 75.000 Kubikmeter Eis mit einer Dicke von bis zu 20 Metern ruhen in der 105 Meter tiefen und 700 Meter langen Höhle hier seit ca. 4.000 Jahren. Wir wandern durch die imposante Ordancusei Klamm mit bis zu 150 Meter hohen Felswänden in denen sich über 50 Höhlen befinden. Die Wichtigste in diesem Höhlensystem ist die Porta Lui Loanele. Sie wurde vom lokalen Speläologenverein zum einzigen Höhlenmuseum Rumäniens ausgestaltet. Rückfahrt nach Bucium.
F/M/A

7. Tag:
Fahrt durch das Aries Tal nach Turda - Besichtigung der Salzmine und Mittagessen im Ortszentrum. Rückfahrt nach Sibiu, Nachmittag zur freien Verfügung im Stadtzentrum. Abendessen und Zimmerbezug für eine Nacht.

8. Tag:
Je nach Rückreisezeitpunkt Zeit zur freien Verfügung in der Stadt. Zahlreiche Cafés und Restaurants laden zum Verweilen ein. Individuelle Fahrt (Taxi wird bestellt) zum Flughafen oder Bahnhof.

Eventuelle Abweichungen von diesem Musterablauf können aus organisatorischen Gründen oder wetterbedingt möglich sein, beeinträchtigen aber nicht Art und Inhalt der Reise.





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