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Aktivreisen Reise 503 Reiseablauf
Ursprüngliche Maramures
Wander-Studienreise: Menschen, Berge, Traditionen
1. Tag: Anreise nach Rumänien
Mit dem Zug reisen wir von Passau über Wien ins siebenbürgische Alba Iulia. Für die Nacht sind Liegewagenplätze reserviert (auf Wunsch auch Schlafwagen). Die Anreise mit dem Flugzeug nach Sibiu oder Cluj ist ebenfalls möglich.

2. Tag: Ankunft und erste Eindrücke
Am Morgen erreichen wir Alba Iulia, wo wir von einem Kleinbus abgeholt werden. Bis in die etwas abseits gelegene Maramures sind es noch etwa 300 Kilometer Fahrt. Unser Ziel ist eine gemütliche Familienpension in Botiza. Das alte Bauerndorf liegt am Fuße des bis auf fast 2000 Meter hoch ansteigenden Tibles-Gebirges. Am Nachmittag werden wir dort eintreffen und mit einem traditionellen Essen begrüßt werden. Der Nachmittag bietet sich für einen Spaziergang durch das Dorf an, denn am heutigen Sonntag kann man viele Einheimische in ihrer traditionellen Tracht bewundern.
(M/A)

3. Tag: Ein typischer Maramureser Bauernmarkt und die Holzkirche in Ieud
Nach einem guten Frühstück werden wir ins nahegelegene Dragomiresti bzw. Bogdan Voda fahren. Dort findet heute der wöchentliche Bauernmarkt statt. Hier gibt es von Nägeln über Plastikfässer, Schuhen bis hin zu Schweinen, Kälbern und Federvieh alles zu kaufen, was der maramureser Haushalt benötigt – einfach ein Fest für die Sinne. Im nahe gelegenen Ieud werden wir uns die zum Weltkulturerbe der UNESCO gehörende "Biserica din Deal" (Kirche auf dem Hügel) anschauen. Die Holzkirche wurde Mitte des 18. Jahrhunderts auf den Resten eines älteren Vorgängerbaus errichtet und wenige Jahre später im Inneren ausgemalt. Der geheimnisvolle Friedhof lädt zum Verweilen ein. Über Bergwiesen und sanfte Hügel wandern wir zurück nach Botiza.
(F/LP/A)
300 HM, Gehzeit etwa 3 Std.

4. Tag: Das jüdische Sighetu Marmatiei
Vor den Verbrechen der Shoah war Sighetu Marmatiei ein typisches osteuropäisches Schtetl - eine überwiegend von Juden bewohnte Kleinstadt. Heute werden wir uns auf die Spuren dieser wechselvollen Geschichte begeben. Unser erstes Ziel ist das Geburtshaus des Friedens-Nobelpreisträgers Elie Wiesel. Der Schriftsteller wurde 1928 in Sighet - wie die Stadt kurz genannt wird - geboren. Das dort eingerichtete Museum bietet uns einen Einblick in die Geschichte der jüdischen Bevölkerung in Sighet und der Maramures. Anschließend werden wir uns die letzte erhaltene Synagoge der Stadt anschauen und einiges zur jüdischen Religion erfahren.
Nach einem Mittagessen in der Stadt schauen wir uns das Memorial-Museum an. Es ist in einem alten Gefängnisbau untergebracht und informiert sehr eindrucksvoll über die Verbrechen des Kommunismus in Rumänien. Etwas heiterer geht es auf dem "fröhlichen Friedhof" in Sapanta zu, den wir zum Tagesabschluss besuchen. Wegen seiner farbenfrohen Holzkreuze und den darauf festgehaltenen - oft lustigen - Geschichten ist der Friedhof weltweit bekannt.
(F/M/A)

5. Tag: Wanderung zur Holzkirche in Poienile Izei
Am Morgen werden wir in ein Nachbartal gefahren von wo wir hinüber nach Poienile Izei wandern. Dort besichtigen wir die idyllisch gelegene Holzkirche des Ortes, die zum Welt-Kulturerbe der UNESCO gehört. Die reichen Malereien verraten viel über die Frömmigkeit der Menschen vor über 200 Jahren. Von dort wandern wir weiter durch das Valea Sasului zurück nach Botiza. Am Nachmittag sind wir zurück in unserer Pension.
(F/LP/A)
250 HM, Gehzeit etwa 3 Std.

6. Tag: Rundfahrt durch die Maramures
Auf der heutigen Rundfahrt durch die Maramures werden wir einige schmucke Dörfer, deren Menschen und Handwerkskunst kennenlernen.
Am Nachmittag werden wir die imposante Holzkirche von Surdesti (UNESCO-Weltkulturerbe) besuchen.
(F/LP/A)

7. Tag: Eine dampfende Zeitreise ins Wassertal
Für unsere heutige Zeitreise müssen wir früh aufstehen und mit dem Kleinbus in das etwa 40 Kilometer entfernte Viseu de Sus fahren. Von dort fährt die letzte dampfbetriebene Waldbahn Rumäniens hoch ins wild-romantische Valea Vaser (Wassertal). Das Tal zieht sich etwa 40 Kilometer in die Waldkarpaten hinein – bis nahe der ukrainischen Grenze. Nach einer gemächlichen Fahrt talaufwärts haben wir die Möglichkeit, einen kleinen Spaziergang zu machen und an einem netten Platz unser Lunchpaket zu genießen. Am frühen Nachmittag fährt der Zug wieder zurück. Am Abend sind wir zurück in Botiza.
(F/LP/A)



8. Tag: Bauernmarkt und Ausruhtag in Botiza
Der heutige Tag wird etwas Ruhe bieten. Der Bauernmarkt in Botiza beansprucht am Vormittag allerdings unsere Aufmerksamkeit... Nach einem Mittagessen steht der Nachmittag zur freien Verfügung.
(F/M/A)

9. Tag: Wanderung auf den Almen
Am Morgen werden wir in einen mehrheitlich von Ukrainern bewohnten Ort fahren. Von dort aus wandern wir in etwa 2,5 Stunden über herrliche Wiesen zu einer versteckt liegenden ukrainischen Streusiedlung auf 1000 Meter Höhe. Der Ort ist nur zu Fuß oder mit dem Pferdewagen zu erreichen. Die dortigen Menschen leben hauptsächlich von der Viehzucht. Von dem Ort hat man einen weiten Blick in die umliegenden Berge. Der Abstieg führt uns durch ein malerisches Tal, durch duftende Wiesen und Wälder bis hinunter nach Vis¸eu de Jos, wo wir von unserem Kleinbus abgeholt werden und zurück nach Botiza fahren.  (F/LP/A)500 HM, Gehzeit etwa 5 Std.

10. Tag: Traditionelle Handwerkkunst
Die Maramures ist bekannt für ihre Volks- und Handwerkskunst. Am heutigen Tag werden wir erfahren, wie die kunstvollen Teppiche hergestellt werden und die Wolle dazu vorbereitet wird. Dazu fahren wir am Morgen in einen benachbarten Ort und schauen uns dort einen kleinen Familienbetrieb zur Verarbeitung von Schafwolle an. Die über einhundertjährigen Maschinen arbeiten wassergetrieben. Nebenbei treibt das Wasser zwei schwere Mühlsteine an und einen Strudeltopf. Abseits der Straße besuchen wir eine Töpferwerkstatt, in der nach jahrhundertealtem Vorbild Keramiken herstellt und in einem ebensoalten Ofen gebrannt werden. Nach einem Mittagessen in unserer Pension werden wir in Botiza sehen, wie die Frauen in mühsamer Handarbeit kunstvolle Teppiche weben und die Wolle mit Naturfarben färben. Natürlich dürfen wir auch versuchen, ein Vlies zu einem dünnen Faden zu verspinnen. In einer Schmiede erfahren wir Einiges über den Alltag und die Arbeit des Dorfschmiedes.
(F/M/A)

11. Tag: Auf dem Hausberg von Botiza
Das Dorf wird vom 947 Meter aufragenden Fata Melintitii geprägt. Dort wandern wir heute hinauf und genießen den Ausblick auf das Dorf, das Tibles-Gebirge und die umliegenden Almwiesen. Am Nachmittag sind wir zurück im Ort und besichtigen eine wassergetriebene Mühle mit Destille. Bei einem guten Abendessen und einem Glas selbstgebranntem Pflaumenschnaps lassen wir den Tag ausklingen.
(F/LP/A)
500 HM, Gehzeit etwa 4 Std.

12. Tag: Individuelles Programm und Abfahrt
Der heutige letzte Tag steht jedem zur freien Verfügung: ein kleiner Spaziergang in die Berge und Hügel um den Ort, ein Streifzug durch das Dorf oder einfach nur entspannen und die vielfältigen Eindrücke der letzten beiden Wochen Revue passieren lassen... Am Nachmittag werden wir zum Bahnhof nach Alba Iulia gebracht, wo unser Zug am Abend Richtung Wien abfährt. (F/M/A)

13. Tag: Ankunft in Passau
Am Morgen erreichen wir Wien und reisen mit dem ICE weiter Richtung Deutschland. In Passau treffen wir gegen Mittag ein. Von dort ist die Weiterreise in alle Richtungen möglich.
(LP)
Individuelle Möglichkeiten zur Verlängerung in Rumänien auf Anfrage.
(F = Frühstück, M = Mittagessen, LP = Lunchpaket, P = Picknick, A = Abendessen)
Eventuelle Abweichungen von diesem Musterablauf können aus organisatorischen Gründen oder Witterungsverhältnissen möglich sein, beeinträchtigen aber nicht Art und Inhalt der Reise.)




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