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Aktivreisen Reise 706 Reiseablauf
Wandertour Banat
Von Hunedoara bis zum Donaudurchbruch
1. Tag: Zugfahrt Wien - Deva
Abfahrt von Wien West um 20:03 Uhr. Individuelle Anreise nach Wien. Ankunft in Deva um 06:30 Uhr.

2. Tag: Deva - Hunedoara - Densus -Sarmisegetuza - Nationalpark Retezat
Das malerische Hatzeger Land ("Tara Hategului") liegt am Fusse des Retezat-Gebirges. Hier besichtigen wir das mittelalterliche Hunyadi Schloss in Hunedoara (typische Architektur, viele spitzige Türme) sowie das Dörfchen Densus, wo wir die älteste Kirche des Landes finden - dahinter liegt viel mehr als nur reine Statistik: die Hausteine standen ursprünglich in den Säulen und Denkmälern der benachbarten römischen Stadt Sarmisegetuza; man kann noch lateinische Inschriften auf den Bausteinen lesen. Nachmittags erreichen wir unsere gemütliche Hütte im berühmten Nationalpark Retezat, die uns für die kommenden Tage als Basislager dient. (F/M/A)

3. Tag: Im Kessel der einstigen Gletscher
Vom Punkt "Gura Bucurei" (Bucura-Mündung, ca 1550 m - dem Punkt wo die Bäche Bucura und Peleaga zusammen münden und das Lapusnicul-Tal entsteht) steigen wir im mässigen Schritt zum Bucura-See; er liegt in einem ursprünglichen Gletscherkessel (dem größten in den Karpaten) und ist in Rumänien der größte dieser Art. Die felsigen Spitzen herum können wir besteigen - so z.B. die Peleaga (2509 m) oder den scharfen Judele, aber für den ersten Wadertag reicht es wenn wir entlang dem sanften Bergrücken des Slaveiu Richtung Hütte absteigen. (F/M/A)

Gehzeit: 7 Std., Aufstieg 750m, Abstieg 1000m (inkl. Pausen und Rastzeiten; alle Sattel eingeschlossen!)

4. Tag: Die scharfen Kämme des Retezat
Von Gura Bucurei gehen wir heute entlang dem einsamen Peleaga-Tal zum Peleaga-Sattel hinauf. Der zweithöchste Gipfel des Massifs, Papusa (2508 m) ist von hier nur einen Katzesprung entfernt. Des weiteren folgen wir einem scharfen Kamm zum Cusutura-Gipfel (2457 m), der uns alpine Aussichten auf die herumliegenden Tälern und Gletscherseen verspricht. Am Plaiul Mic-Sattel (1879 m) ist die Landschaft milder und sanfter (Wiesen, Schafhirten ...), bald sind wir wieder an der Gura Bucurei und somit schliessen wir diese Rundwanderung mit klarem Hochgebirgscharakter ab. (F/M/A)

Gehzeit: 8 - 9 Std., Aufstieg 1300m, Abstieg 1300m

5. Tag: Übers „Klein-Retezat“ nach Cernatal
Ein Aufstieg von 700 Meter Höhenunterschied bringt uns auf den Soarbele-Sattel (1930 m). Wir befinden uns auf Hochkarst im sog. "Klein-Retezat".

Abstieg ins Soarbele-Tal, das um die Jahrhundertwende vom berühmten französischen Geographen E. De Martonne untersucht wurde. Auch hier, sowie im bevorstehenden Jiu-Cerna-Pass, treffen wir einige dunkle Schachthöhlen. Über einen trockenen Canyon kommen wir dann runter Richtung Cerna-Quelle, Rumäniens größte Karstquelle. Von hier holt uns unser Bus ab und bringt uns in den Kurort Herculane / Herkulesbad. (F/M/A)

6. Tag: Weiler und Schluchten im Cerna-Gebirge
Am Vormittag besichtigen Sie in einer einstündigen Führung die K.u.K.-Altstadt von Herkulesbad. Steile Berge aus weißem Kalkstein ragen unmittelbar über den Kurort empor, zu denen wir am späten Vormittag im Bus gebracht werden. Vom Cernatal aus (ebenfalls Nationalpark) gehen wir dann in die Berge. Auf einem bewaldeten Plateau sind kleine Weiler und urige Gehöfte verstreut - die meisten noch immer ohne Strom. Tiefe, wilde Schluchten und Canyons begrenzen dieses Plateau. Wir können durch die Prisacina-Schlucht hinabsteigen oder die "mildere" Variante durch weitere abgelegene Weiler wählen. (F/M/A)

7. Tag: Cernatal oder Dalmatien?
Schon bei der gestrigen Wanderung haben wir neugierig die schneeweissen Kämme auf der anderen Seite der Cerna geschaut. Heute begeben wir uns dorthin! Zuerst fahren wir zu einem Bergpass im Mehedinti-Gebirge. Unsere Entdeckungstour bringt uns dann durch kahle Karstplateaus und dorniges Gestrüpp auf den Varfu-lui-Stan Gipfel (1450 m), von wo wir in die einmaligen "Crovuri" hinabsteigen; diese sind malerische Senken im Karst die auf 1000 m nah zum Hauptkamm des Mehedinti-Gebirge südlich von Varfu-lui-Stan aneinander gereiht sind. Abstieg durch die unberührte, wilde Tasna-Klamm bis zur Straße am Cernatal.

Gehzeit: 10 Std., Aufstieg 500m, Abstieg 1200m

8. Tag: Donau-Engpass oder Eisernes Tor
Unsere Tour hat uns langsam weit weg nach Süden gebracht: die Donau ist nur 16 Km entfernt von Herkulesbad. Und hier treffen wir die schönste Strecke der Donau: ihr Engpass oder das Eiserne Tor der Donau. Wir erforschen es näher indem wir eine kurze Tour zur Ponicova-Höhle (via Ponicova-Canyon) unternehmen. Am unteren Ende der Höhle kommen wir direkt an die Donau, wer Lust hat kann in der im Sommer angenehm warmen Donau ein Bad nehmen. Danach steigen wir auf den Ciucaru-Mare, um die schönste Ansicht der Donau zu bewundern: die Großen Kessel. Die Reise geht weiter entlang der Donau. Abends Ankunft in Temeswar und Stadtbesichtigung. Fahrt nach Arad und Heimreise mit Nachtzug (01:44 Uhr) (F/M/A)

Gehzeit: 6 Std., Aufstieg 300m, Abstieg 250m

9. Tag: Ankunft in Wien
Ankunft in Wien um 09:10 Uhr, individuelle Heimreise.

(Eventuelle Abweichungen von diesem Musterablauf können aus organisatorischen Gründen oder Witterungsverhältnissen möglich sein, beeinträchtigen aber nicht Art und Inhalt der Reise.)





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