1. Tag: Anreise, Bukarest - Horezu
Ankunft in Bukarest, Flughafen Otopeni (spätestens ca. 16:00 Uhr). Empfang durch die deutschsprachige Reisebegleitung und Fahrt Richtung Norden. Am Südhang der Karpaten besichtigen wir die Ruinen der Burg Poienari, die einzige tatsächlich unter Fürst Vlad Tepes erbaute Festung (ca. 1/2 stündige Wanderung über 1500 Treppenstufen), Weiterfahrt nach Horezu, Abendessen und Zimmerbezug im Gästehaus des Klosters, 1 Nächtigung.
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2. Tag: Horezu - Poienari - Sibiu
Besichtigung des Klosters Horezu (UNESCO-Weltkulturerbe). Entlang des Flusses Olt durchqueren wir dann die Südkarpaten und kommen - nach Besichtigung des Cozia-Klosters - nach Transsilvanien. Die Stadt Sibiu (Hermannstadt), die ehemalige Hauptstadt der Siebenbürger Sachsen, präsentiert sich uns frisch renoviert (Europäische Kulturhauptstadt 2007). Die deutsche Vergangenheit ist hier allerorts spürbar. Nach einer Stadtbesichtigung und Mittagspause im Zentrum fahren wir weiter in das nahe gelegene Dorf Cisnadioara (Michelsberg). Wir beziehen unser Zimmer in der Pension am Fuß des Burgberges. Nach dem Abendessen lauschen wir bei Fackelschein einer Lesung in historischem Ambiente.
F/A
3. Tag: Sibiu - Biertan - Sighisoara
Durch die Dörfer des Siebenbürgischen Hochlandes führt uns der Weg nach Sighisoara (Schäßburg). Unterwegs besichtigen wir die Ruinen der Stolzenburg und das Kirchenkastell in Mediasch (Medias). In Biertan (Birthälm) finden wir eine der imposantesten Wehrkirchen Siebenbürgens (UNESCO Weltkulturerbe). Nach einer Kaffeepause im Schatten der Burgmauern geht es weiter nach Sighisoara (Schäßburg), der wohl schönsten Stadt Siebenbürgens. Bei einem Stadtrundgang durch das sehr gut erhaltene mittelalterliche Zentrum (ebenfalls UNESCO Weltkulturerbe) besichtigen wir unter anderem den Stundturm, das Wahrzeichen der Stadt, die evangelische Kirche und die Schülertreppe. Hier steht auch das (angebliche) Geburtshaus von Vlad Tepes, heute befindet sich darin ein Restaurant, in dem wir zu Abend essen. Zimmerbezug in einer kleinen Pension im historischen Zentrum. Abends wandern wir zum herrlich gelegenen Bergfriedhof.
F/A
4. Tag: Sighisoara - Targu Mures - Bistrita - Piatra Fantanele
Die Route führt uns heute Richtung Norden über Targu Mures und Bistrita (jeweils Stadtbesichtigung) zum Borgo-Pass. Dort wo dem Roman nach sich das Schloss des Grafen Dracula befunden haben soll, steht heute ein neu errichtetes Hotel - natürlich im Stil einer Dracula-Burg. Nach einer Besichtigung des an Kitsch kaum zu übertreffenden Gruselkabinetts Abendessen und Nächtigung im Hotel Castel Dracula. Vielleicht werden Sie in der Nacht vom Heulen eines Wolfes geweckt?
F/A
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5. Tag: Piatra Fantanele - Bicaz Schlucht - Zabola
Wir fahren durch die imposante Bicaz Schlucht mit bis zu 300 Meter hohen Felswänden, machen Rast am Roten See ("Mördersee") und erreichen das Szeklerland, den Teil Transsilvaniens in dem überwiegend ungarisch gesprochen wird. In einem kleinen Ort nahe Covasna dinieren wir in besonderem Ambiente im Gästehaus des Grafen Mikes - inmitten eines verwunschen wirkenden Schlossparks. Zimmerbezug für 1 Nacht. Fackelwanderung zum alten Schloss.
F/A
6. Tag: Zabola - Brasov - Bran - Poiana Brasov Bei einer Stadtführung lernen wir Brasov (Kronstadt) - ehemals wichtiger Handels-Knotenpunkt zwischen Transsilvanien und der Wallachei - kennen. Im nahe gelegenen Dorf Bran erwartet uns schließlich die als Dracula-Burg bekannte Törzburg. Auch wenn sich die Festung aus dem 14. Jahrhundert gar nicht gruselig präsentiert hat der Besuch doch seinen Reiz. Der Brunnen im Innenhof verbirgt ein Labyrinth aus unterirdischen Tunneln und Gängen. Nach einem landestypischen Abendessen im Schatten der Burg erreichen wir nach kurzer Fahrt unser Hotel in Poiana Brasov das ein zum Verwechseln ähnliches Abbild des Castel Bran darstellt. Den Tag lassen wir in der Bar ausklingen - vielleicht bei einer Bloody Mary?
F/A
7. Tag: Poiana Brasov - Sinaia - Bukarest
Wir verlassen Transsilvanien und fahren durch das malerische Prahova-Tal nach Sinaia. Besichtigung des unter König Carol I. im Stil der Hohenzollerburg bei Hechingen erbauten Schloss Peles sowie des Klosters. Die Hauptstadt Bukarest - die Stadt wurde 1459 von Vlad Tepes gegründet - lernen wir bei einer Stadtrundfahrt kennen (Königlicher Palast, Rumänisches Atheneum, ehem. Sitz der kommunistischen Partei, Parlamentsgebäude, orthodoxe Patriarchie, Universitätsplatz). Nach unserem Abschieds-Abendessen verbringen wir die letzte Nacht unserer Rundreise in einem stilvollen Hotel im Stadtzentrum.
F/A
8. Tag: Abschied nehmen
Nach dem Frühstück verabschiedet sich die Reiseleitung, der Vormittag steht Ihnen für einen Bummel im Stadtzentrum zur Verfügung, anschließend Transfer zum Flughafen Bukarest für Heimflug (frühestens ca. 12:00 Uhr) bzw. Bahnhof Bukarest Nord, sofern Sie nicht einen Verlängerungs-Aufenthalt gebucht haben.
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